Volleyball-News aus Berlin & Brandenburg
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Happy End der Saison?
22.04 2018 – Nach einer durchwachsenen Saison der U20 Mädchen, ging es am Sonntagmorgen für die Mannschaft von Trainer Firas El-Dik zur Endrunde des Landespokals 2018. Nach einer anderthalb stündigen Busfahrt erreichte das Team noch nicht ganz munter die Halle. Doch in der eigenen Umkleidekabine und der Motivationsmusik von AC/DC, brachte sich die Mannschaft in Spiellaune und waren von dort bereit für ihr erstes Spiel gegen SG Einheit Zepernick.
Die anfänglichen Schwierigkeiten bei der Annahme, führten zu einer hohen Führung des gegnerischen Teams. Wie so häufig konnten die Spieler erst spät ihre Leistung abrufen und somit ging der erste Satz klar an Zepernick. Anfang des zweiten Satzes sah es jedoch gar nicht so schlecht aus für die Mädels. Doch auch hier brachen sie wieder schnell ein und konnten sich nur schwer fangen. Wie zu erwarten verlor die Mannschaft auch diesen Satz und damit das Spiel mit 2:0 (13:25; 14:25) gegen Einheit Zepernick. Trotz erwarteter Niederlage und Unentspanntheit auf dem Feld, hatte das Team Spaß und feuerte sich
dementsprechend an.
Nach einem Spiel Pause ging es für die U20 gut gelaunt und erwartungsvoll ins nächste und entscheidende Spiel gegen den Vereinsrivalen VC Wildau. Hier hieß die Devise: gewinnen! Wie ausgewechselt spielten die Mädchen und legten einen guten Start hin. Diese Führung konnte sie durch gute Stimmung, gezielte Aufschläge, sowie taktischen Angriffen weiter ausbauen. Trotz Führung ließen sich die Mädchen durch eins, zwei schlechte Annahmen stark verunsichern, sodass der Punktevorsprung gefährlich kleiner wurde. Dennoch gelang es der U20, den Satz mit 8 Punkten Führung, den Satz für sich zu entscheiden. Dementsprechend ging es motiviert in den zweiten Satz, bei dem es so anfing, wie es im ersten Satz aufhörte. Nach einer Führung von über 10 Punkten, schaffte es Wildau auch
hier wieder aufzuholen bis sie führten. Hier hieß es für Trainer Firas einen kühlen Kopf zu bewahren und gekonnt die Stärken seiner Mannschaft auszuspielen. Nach einem spannenden Hin und Her konnte das Team den Satz schlussendlich doch noch erringen. Somit gewannen die Netzhoppers KW das entscheidende Spiel mit 2:0 (25:17; 25:20).
Es folgte die Siegerehrung, bei der die Mannschaft von ursprünglich fünf Teams insgesamt den zweiten Platz machte. Für das Team brachte dieser Sieg ein Happy End der Saison.
Foto: Hinten: Elena Stahnke, Celine El-Dik,Jolanda Klotzki, Luisa Schramm Vorne: Hannah Lehmann, Dana Dombrowski, Yvonne Khong, Shyann König
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Derher Mai iiist gehekommen
und mit dem Mai zieht der Sommer auf dem Beachplatz der Netzhoppers ein. Alle Informationen zu Arbeitseinsätzen, wichtigen Turnieren und rund um das Thema Beach findet Ihr hier
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Mirko Culic bleibt Cheftrainer bei den Netzhoppers SolWo Königspark KW
Die Frage, wer der Cheftrainer bei den Netzhoppers SolWo Königspark KW in der kommenden Saison 2018/2019 sein wird, beschäftigte Mannschaft, Zuschauer und Sponsoren die letzten Wochen wohl gleichermaßen. Trainer Mirko Culic führte die letzten 9 Jahre die sportlichen Geschicke der Netzhoppers. Unter seiner Anleitung spielte sich das Team jeweils einmal ins Pokal-Halbfinale und ins Play-Off-Halbfinale. Beides eine Sensation für den kleinen Verein aus dem Dahmeland. Auch der damalige Zwangsabstieg in die 2. Bundesliga aus finanziellen Gründen demotivierte das Team und den Trainer nicht und es gelang der sofortige Wiederaufstieg ohne einen einzigen Punktverlust.
Die vergangene Saison 2017/2018 verlief dabei nicht wie erhofft. Verletzungen warfen das Team zurück, wichtige Punkte konnten nicht geholt werden und knappe Spiele wurden verloren. Das Team verfehlte das selbstgesteckte Saisonziel – Erreichen der Play-Offs – und beendete die Saison 2017/2018 auf dem 9. Tabellenplatz.
Trainer und Management nahmen sich eine abgesprochene Auszeit, um sich über die Zukunft und den weiteren Weg der Netzhoppers Gedanken zu machen. Mirko Culic nutzte die Zeit, um die bisherige Arbeit auf den Prüfstand zu stellen und zu hinterfragen, ob er noch genügend Kraft und Motivation für die Aufgabe 1. Bundesliga in Königs Wusterhausen aufbringen kann. „Mir liegen die Netzhoppers sehr am Herzen und ich möchte das Beste für dieses Team. Es war Zeit darüber nachzudenken, ob und wie ich das Team noch voran bringen kann.” Geschäftsführer, Arvid Kinder, der selbst noch unter Mirko Culic als Spieler im Aufgebot der Netzhoppers stand, konnte diese Überlegungen durchaus nachvollziehen. „Nach einer so langen Zeit ist es normal für beide Seiten sich Gedanken über das Vergangene und die zukünftige Planung zu machen. Für eine junge Mannschaft, wie wir es sind, ist es dabei extrem wichtig einen hochmotivierten Trainer zu haben, der das Maximum aus ihr herausholen kann. Das kostet jede Saison enorm viel Kraft.“
Verein und Management sind nach wie vor von der fachlichen Kompetenz von Mirko Culic vollständig überzeugt. „Es gibt immer Dinge, die es zu verbessern gibt und dies wurde in den letzten Wochen kritisch mit den Spielern, dem Athletiktrainer und Mirko Culic besprochen“, so Arvid Kinder. „Wir haben ein gemeinsames Konzept erarbeitet, um die Zukunft der Netzhoppers zu gestalten.“
Dieses Konzept und die Ergebnisse der gemeinsamen Analyse überzeugten den alten Trainer und ließen für ihn nur einen Entschluss zu: „Ich bleibe Trainer der Netzhoppers!“
Geschäftsführer Arvid Kinder und Trainer Mirko Culic haben am 25.04.2018 den neuen Vertrag für die nächsten beiden Spielzeiten unterzeichnet. „Ich freue mich sehr, dass wir weiterhin zusammen arbeiten.“ So Arvid Kinder.
Nachdem die Schlüsselposition im Bundesligateam nun besetzt ist, wird in den kommenden Tagen und Wochen der weitere Kader für die neue Saison in Angriff genommen.
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Gründing und Dreblow verlassen den Verein
Dem Volleyball-Bundesligisten SC Potsdam steht ein größerer Aderlass bevor als ursprünglich geplant – allen voran verlassen mit Lisa Gründing und Sophie Dreblow zwei Urgesteine den Verein. Mittelblockerin Gründing war seit 2011 im Erstliga-Team und damit die dienstälteste Spielerin im Kader. Libera Dreblow kam bereits als Teenager von Schwedt an die Sportschule nach Potsdam, war Junioren-Nationalspielerin.
Gründing hat es bis zur Nationalspielerin gebracht
SC-Sportdirektor Toni Rieger gibt zu: „Das war von Vereinsseite so nicht geplant. Aber wir müssen die Entscheidungen der Sportlerinnen akzeptieren.
Lisa kam vom Zweitligisten Langenhagen zu uns, hat sich hier wirklich durchgekämpft.“ Vor allem unter Trainer Alberto Salomoni hatte sie es schwer. Als sich die Stammmittelblockerinnen Bernarda Cutuk und Kathy Radzuweit in der Saison 2014/15 verletzten, wurde aus der Außen-Annahme-Spielerin Gründing eine Mittelblockerin. Auf dieser Position kam sie immer besser zurecht. In der Saison 2016/17 machte Trainer Davide Carli aus ihr gar eine Nationalspielerin. Lisa Gründing gehörte im Vorjahr zum deutschen EM-Aufgebot und ist auch derzeit wieder beim Lehrgang der Nationalmannschaft, die sich auf die WM im September vorbereitet. Die 26-Jährige sagt zu ihrem Weggang: „Ich suche eine neue Herausforderung. Ich hatte eine gute Zeit in Potsdam und bin dem Verein sehr dankbar. Aber jetzt ist die Zeit für einen Wechsel gekommen.“ Wohin sie geht, wollte sie noch nicht sagen. Aber es soll sich um einen Verein in der Bundesliga handeln.
Rieger ist von Dreblow enttäuscht
„Lisa hat bei uns eine Entwicklung genommen, die ihr nicht viele zugetraut haben. Da hat sie Willen und Sportsgeist gezeigt. Sie hat mit 25 Jahren den Durchbruch geschafft, da hätten viele längst vorher aufgegeben“, sagt Rieger. „Ich finde es schade, dass sie geht. Wir werden sie bei einem unserer Heimspiele in der nächsten Saison würdig verabschieden.“
Zum Weggang von Sophie Dreblow (19) erklärt Rieger: „Das ist eine absolute Enttäuschung für mich. Wir haben über all die Jahre viel in sie investiert, sie aufgebaut. Sie sollte eine Sportförderstelle bei der Landespolizei erhalten, wo sie bereits ein Praktikum absolviert hat. In der letzten Saison wurde sie unsere Stammlibera, das sollte sie auch in der nächsten sein.“ Laut dem Manager habe Sophie Dreblow nicht akzeptieren können, dass Trainer Carli seit Mitte Januar das System auf ihrer Position zu ihrem Schutz änderte und Ljubica Kecman als zweite Libera für die Annahme brachte. Beide hatten sich fortan in Abwehr (Dreblow) und Annahme (Kecman) abgewechselt. „Doch dieser Systemwechsel hat uns im Spiel stabilisiert, auf Platz sieben und in die Playoffs gebracht“, ist Rieger nach wie vor überzeugt, dass die Entscheidung richtig war. Das Probetraining für neues Personal hat bereits begonnen.
Weitere Abgänge
Zur neuen Saison muss sich der SC auf der Mittelblock-Position neu aufstellen. Neben Lisa Gründing steht auch Ivona Svobodnikova nicht mehr zur Verfügung. Die Kapitänin, die seit 2016 für den SC spielte, nimmt sich nach Vereinsangaben „aus persönlichen Gründen eine Auszeit“.
Verlassen werden den Verein auch die beiden Serbinnen Natasa Cikiriz und Ljubica Kecman.
Zuspielerin Ann-Marie Knauf beendet ihre Volleyball-Karriere.
Co-Trainer Riccardo Boieri hat seine Zusammenarbeit mit dem SC Potsdam ebenfalls beendet.
Wir bedanken uns bei allen Spielerinnen und bei Riccardo für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren und wünschen ihnen auf ihren weiteren Wegen alles Gute!Sponsorenabend zum Saisonabschluss
Zum Abschluss der diesjährigen Volleyball-Bundesligasaison hat der SC Potsdam am Mittwochabend alle Sponsoren zu einem Dinner in das Kongresshotel am Templiner See Potsdam eingeladen.
Die Spielerinnen haben gemeinsam mit den Köchen des Hotels das Abendessen vorbereitet und auch serviert, um sich noch einmal für die Unterstützung in der abgelaufenen Saison zu bedanken. 70 Sponsoren waren gekommen und haben einen tollen Abend mit interessanten Gesprächen verbracht, denn nach jedem Gang des 3-Gänge-Menüs wurden die Plätze gewechselt und so saß man immer wieder mit neuen Gesprächspartnern an einem Tisch.
„Der Abend war ein voller Erfolg“, resümiert Sportdirektor Toni Rieger. „Ich denke, alle hatten einen schönen Abend und wir konnten die Saison mit diesem Event gebührend beenden. Nun freuen wir uns schon auf die neue Spielzeit, in der wir hoffentlich wieder auf die Unterstützung unserer Sponsoren zählen können.“
Wir bedanken uns an dieser Stelle bei unseren Partnern, die den Sponsorenabend in besonderer Weise unterstützt haben: das Kongresshotel Potsdam, Bad Liebenwerda, Rewe, der Spargelhof Klaistow und Werder Frucht.
Nord-Ostdeutsche Meisterschaften U16 männlich
Es war am Sonntag, dem 15. April, als sich die U16 der Spielgemeinschaft Netzhoppers/Schulzendorfer VS zur Nordostdeutschen Meisterschaft aufmachten. Für die junge Mannschaft ein Privileg, für welches sie im Training hart gearbeitet hatten. Neben den Brandenburgern waren auch der TSC-Berlin, der SCC-Berlin sowie Chemie Volleys Mitteldeutschland und die Dessau Volleys vertreten.
Im ersten Spiel trafen die Netzhoppers/SVS auf das Team der Chemie Volleys Mitteldeutschland. Die Brandenburger fanden schwer ins Spiel, blieben aber dennoch dicht an ihrem Gegner. Allerdings verloren sie den ersten Satz mit 25:17.
Nach einer Ansprache des Trainers Manuel Rieke wurden die Jungs im zweiten Satz endlich wach und es gelang ihnen sogar den zweiten Satz mit 25:20 für sich zu entscheiden.
Der dritte Satz des ersten Spieles der Netzhoppers/SVS war hart umkämpft, die Jungs aus Mitteldeutschland glänzten mit sehr guten Aufschlägen und erkämpften sich zum Satzende einen Vorsprung von 5 Punkten. Der Endstand des dritten Satzes war 15:10.
Ohne eine Spielpause fing für die Netzhopper/SVS gleich das nächste Spiel gegen den TSC-Berlin an. Ob es an der Ermüdung lag oder daran das die Jungs vom TSC-Berlin einfach stärker waren lässt sich nur mutmaßen. Das Spiel gegen die Berliner war für die Brandenburger schwer. Es traten vermehrt einfache Fehler auf und von dem, im ersten Spiel gezeigten Ehrgeiz, war nur noch wenig zu sehen. So kam es das die Netzhopper/SVS den ersten Satz mit 25:15 und den zweiten mit 25:11 verloren.
Im dritten Spiel gegen die Dessau Volleys präsentieren sich unsere Jungs immer noch unter Wert. Es fehlte der Biss. So dass die Jungs den ersten Satz mit 25:11 verloren. Nachdem der Trainer der Netzhoppers/SVS, den Jungs ein paar „motivierende Worte“ zukommen ließ, lief das Spiel besser. Sogar so gut das wir den zweiten Satz mit 25:20 gewannen. Dessau, die im Verlauf des ersten Satzes ihre zweite Mannschaft einwechselte, nahm die KWer/SVS nun wieder ernst und zeigte seine Überlegenheit. Den letzten Satz verloren die wieder kämpferisch eingestellten Brandenburger mit 15:11.
Wir danken allen Unterstützern für das erscheinen und Trainer Manuel Rieke für das coachen des Teams.
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Finanzminister Chrisitan Görke besucht die Netzhoppers
Über hohen Besuch konnten sich die Verantwortlichen des Volleyball-Bundesligisten Netzhoppers SolWo Königspark KW freuen. Am Mittwochnachmittag war der brandenburgische Finanzminister Christian Görke (Die Linke) für einige Stunden im Grünen Salon der Bestenseer Landkost-Arena zu Gast.
Der begeisterte Volleyballer, der wenn es seine knappe Freizeit zulässt bei Pädagogik Rathenow baggert und pritscht, wollte sich einmal vor Ort ein persönliches Bild von dem Volleyball-Bundesligisten aus dem Land machen. Netzhoppers-Präsident Hans-Jochen Rodner gab dem Finanzminister in einer Präsentation einen kleinen Einblick in die derzeitige finanzielle Situation der Dahmeländer und teilte ihm auch gleich freudig mit, dass die Lizenz für die kommende Saison in der 1. Bundesliga beantragt ist. Wir gehen davon aus, dass die Liga dem Antrag unter Erteilung von Auflagen zustimmt.
Anschließend führte der Bürgermeister von Bestensee, Klaus-Dieter Quasdorf (Wählergemeinschaft), den Minister durch die elf Jahre alte Landkost-Arena, damit dieser auch einmal die Spielstätte des Volleyball-Bundesligisten zu Gesicht bekam. „Die Netzhoppers sind ein Leuchtturm in der Region, die zudem bei der Nachwuchsförderung einen echt gut Job hinlegen,“ äußerte sich Görke sehr positiv über den Sportverein aus Königs Wusterhausen. Der Finanzminister versprach zudem, beim Beach-Cup-Turnier (A++-Turnier) des Vereins am Sonnabend, dem 7. Juli, den ersten Ball zu schlagen. „Den haue ich gleich in die Angriffszone“, kündigte der Rathenower lächelnd an.
Am Randes des Besuches des Finanzministers teilte Manager Arvid Kinder mit, dass Mittelblocker Nikola Poluga seinen Vertrag aufgelöst hat. Eigentlich lief der Kontrakt mit dem 32-jährigen Serben noch bis zum Jahr 2019, enthielt jedoch eine Ausstiegsklausel. Poluga wurde erst im November 2017 nachverpflichtet, weil der 20-jährige Iven Ferch aufgrund eines Knorpelschadens im Knie für die gesamte Saison nicht zur Verfügung stand.
„Ich habe nach meiner erfolgreich bestandenen Abschlussprüfung als Bauzeichner einen Job in Berlin bekommen, sodass ich mich entschlossen habe, mit dem Volleyballsport komplett aufzuhören“, begründete Poluga diesen Schritt, „ich hätte definitiv noch weiter spielen können, möchte mich jetzt aber mehr auf mein Berufsleben konzentrieren. Ich hatte in den paar Monaten, in denen ich bei den Netzhoppers war, eine echt tolle Zeit gehabt.“
Wir, die Netzhoppers, möchten uns bei Nikola für seinen Einsatz bedanken und wünschen ihm für seine berufliche Zukunft alles Gute!
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Netzhoppers SolWo Königspark KW bauen auf Sand
Die Netzhoppers Solwo Königspark KW bauen am Freitag auf Sand und zwar auf Beach-Sand. Die Hallen-Saison ist für das Team beendet, der Urlaub liegt hinter uns, jetzt wird wieder trainiert. Was bietet sich be dem Wetter an? Ganz genau – eine runde beachen. Doch vor dem Vergnügen steht die Arbeit. Die Netzhoppers SolWo Königspark starten mit einem Arbeitseinsatz auf dem Beach-Gelände in der Erich-Weinert-Straße 9 in Königs Wusterhausen und im Anschluss wird trainiert.
Kommt vorbei und macht es ihnen gleich! Alle Infos hier
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Erneutes Aus im Viertelfinale
Die Volleyballerinnen des SC Potsdam verloren am Mittwoch beim großen Favoriten Dresdner SC glatt mit 0:3 (16:25; 17:25; 12:25) und schieden nach 1:2-Siegen erneut im Viertelfinale der Bundesliga aus.
PNN – Das Team vom Luftschiffhafen steigerte sich im Verlauf der Hauptrunde sukzessive, erreichte seinen Höhepunkt beim siegreichen ersten Viertelfinal-Play-off-Spiel gegen den Dresdner SC und baute danach wieder ab. Duell zwei gegen Dresden brachte zwar noch eine gute Leistung, aber eine Niederlage. Zum Showdown am Mittwoch in Sachsen blieben die Gäste deutlich unter den vorher gezeigten Leistungen und verloren glatt mit 0:3 (16:25, 17:25, 12:25).
Der Bundesliga-Endpunkt ist für den SCP also derselbe wie in den fünf vergangenen Jahren: Viertelfinale. Weiter muss auf den historischen Premierensprung unter die Top 4 gewartet werden. „Wir haben erneut daran geschnuppert, waren diese Saison letztlich jedoch zu grün hinter den Ohren“, sagt Sportdirektor Toni Rieger, der ein zwiespältiges Fazit zieht. Positiv sei, dass die Mannschaft eine Vorwärtsentwicklung innerhalb der Spielzeit genommen habe. „Aber wir hatten uns insgesamt mehr erhofft. Platz sieben in der Hauptrunde ist nicht das, was wir wollen. Fünfter wollten wir gerne werden. Oder vielleicht sogar Vierter.“
Das war dem SC Potsdam 2016/17 gelungen. Mit einer sehr gut harmonierenden, breit aufgestellten und variablen Truppe. Ihr wurde großes Potenzial attestiert, der Kader deshalb anschließend weitestgehend zusammengehalten. Aber die wenigen Abgänge, die es gab, fielen dann doch ins Gewicht. Vor allem ohne Libera Lisa Rühl, die für Defensivstabilität sorgte und zugleich ein Vorbild an starker Mentalität war, sowie Top-Scorerin Roslandy Acosta fehlten dem SCP tragende Säulen. Die Statik wurde wackelig, „weil wir das nicht kompensieren konnten“, erklärt Toni Rieger.
In der Annahme und Abwehr offenbarte Rühl-Nachfolgerin Sophie Dreblow ihr großes Talent, hatte als unerfahrene 19-Jährige naturgemäß aber auch mit ihren Nerven zu kämpfen. Und offensiv fand derweil ein Rückfall statt. Das Traum-Angriffsduo Roslandy Acosta/Marta Drpa war gesprengt – nunmehr lief fast alles über die Serbin Drpa. Es herrschte zu oft für den Gegner leicht ausrechenbare Eindimensionalität wie vor zwei Jahren, als der SCP seine Aktionen vorrangig auf Saskia Hippe ausgerichtet hatte. „Spielerisch haben wir nicht an die von uns attraktive Vorsaison anknüpfen können“, urteilt der Sportdirektor. „Allenfalls bloß phasenweise. Wir waren nicht konstant.“ Für die einzelnen Partien zeichneten sich auch Leistungskurven mit mehreren Zick-Zack-Konturen wie bei Pyramiden ab. Hochs und Tiefs in stetem Wechsel.
Die Inkonstanz war ein Symptom des Potsdamer Jugendstils. Als zweitjüngstes Team der Liga stand der SCP am Netz und ließ dies regelmäßig erkennen, wenn Fehler nicht durch Routine schnell abgehakt wurden, sondern zur völligen Verunsicherung führten. „Uns war schon vorher bewusst, dass wir ein Risiko mit der Altersstruktur eingehen“, sagt Toni Rieger. „Aber für uns als Verein ist es das optimale Profil, jemand zu sein, der junge Spielerinnen fördert. Den Kurs wollen wir auch weiterfahren.“ Wer dabei mit an Bord ist, soll sich in den nächsten Wochen herauskristallisieren. Bereits seit Ende Dezember laufen die Kaderplanungen, Gespräche mit den bisherigen Akteurinnen und potenziellen Neuzugängen wurden geführt und werden jetzt weiter vertieft. „Fakt ist: Wir wollen richtige Verstärkungen für die kommende Saison holen“, betont Rieger. Ziel sei dann, weiter vorne in der Hauptrunde zu landen und natürlich auch den Traum vom Playoff-Halbfinale mal zu verwirklichen.
Den nötigen Schliff dafür sollen besonders Chefcoach Davide Carli und sein Assistent Riccardo Boieri der Mannschaft verleihen. Mit den beiden hatte der SCP Anfang Februar die Verträge bis Sommer 2020 verlängert und damit ein starkes Zeichen inmitten einer eher unbefriedigenden Situation gesetzt. „Wir sind von unseren Trainern überzeugt. Sie machen ihre Sache akribisch und leidenschaftlich. Und erfolgreich – das belegen die Fortschritte, die sie während dieser Saison wieder aus der Mannschaft gekitzelt haben“, lobt der sportliche Leiter.
Davide Carli freut sich über das entgegengebrachte Vertrauen. Er möchte es zurückzahlen. Vor Eifer sprudelnd hat der Italiener mit dem SC Potsdam noch Großes vor, wie er unlängst beim Fantalk durchblicken ließ. Die bisherigen Bundesliga-Finals bestritten mit nur einer Ausnahme immer Dresden, Schwerin oder Stuttgart. Vermutlich werden sich zwei Teams aus jenem Trio auch diese Saison wieder am Endspielgipfel gegenüberstehen. „Das ist langweilig“, findet Davide Carli und fügte hinzu: „Wir möchten hier daran arbeiten, das zu verändern.“
von Tobias Gutsche
Noch eine Chance in Dresden
Der SC Potsdam tritt am Mittwochabend um 19 Uhr noch einmal beim Dresdner SC an. Da das erste Spiel der Play-Off-Viertelfinals mit 3:2 gewonnen wurde, man sich im zweiten Spiel zu Hause jedoch den Dresdnerinnen knapp mit 1:3 geschlagen geben musste, muss nun ein drittes Spiel über den Halbfinalisten entscheiden.
„Es wird ein super schweres Spiel“, weiß Potsdams Cheftrainer Davide Carli genau. „Doch möglich ist alles.“ Immerhin war es der SC Potsdam, der dem amtierenden Pokalsieger seine erste Heimniederlage in dieser Bundesligasaison beibrachte. Genauso willensstark, kämpferisch und mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung wie in den bisherigen zwei Play-Off-Spielen wollen Ivona Svobodnikova und Co. auch am Mittwochabend wieder auftreten. „Dresden ist der klare Favorit, aber wir haben noch eine Chance“, so Davide Carli. Er hofft auf einen guten Tag aller seiner Spielerinnen. Das war am vergangenen Sonntag zu Hause nicht der Fall. Anne Hölzig und Antonia Stautz brachten über Außen nicht die Durchschlagskraft wie eine Woche zuvor in Dresden. Vieles blieb an Marta Drpa hängen, die in beiden Spielen mit 31 und 27 Punkten herausstach, aber die Unterstützung ihrer Mitangreiferin unbedingt für einen Sieg braucht. Auch die Annahme war beim Heimspiel nicht so stark, wie beim ersten Spiel in Dresden. Wenn der SC Potsdam die Leistung aus Dresden jedoch wieder abrufen kann, ist alles drin und der erste Halbfinaleinzug in der Vereinsgeschichte möglich. Andernfalls heißt es zum sechsten Mal in Folge: „Aus im Viertelfinale“.
Ein Fanbus mit circa 30 Leuten wird die Mannschaft nach Dresden begleiten. Alle Daheimgebliebenen können die Partie live auf Sport1 im Free-TV verfolgen.
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