Volleyball-News aus Berlin & Brandenburg
Hier sammeln wir für Euch Nachrichten von Volleyballern aus der Region.
Gerne könnt Ihr wiederum diesen Nachrichtenpool als RSS-Feed (Button ganz unten) abonnieren und habt so gleich die komplette Sammlung beisammen.
Immer aktuell - Immer am Ball!
Hausaufgaben gegen VCO Berlin erledigen
Wenn der SC Potsdam am Mittwochabend um 19 Uhr den VCO Berlin in der MBS Arena empfängt, ist ein Sieg Pflicht. Das Punktekonto soll um drei weitere Zähler erhöht werden, um am letzten Spieltag mit einem Sieg gegen Vilsbiburg noch den 7. Tabellenplatz zu erreichen. Doch als Selbstläufer sieht Cheftrainer Davide Carli die Aufgabe nicht an: „Wir dürfen den Fokus auf das Spiel am Mittwoch nicht verlieren. Wir wollen nicht die erste Mannschaft sein, die gegen den VCO Punkte abgibt.“
Die Ausbildungsmannschaft des Deutschen Volleyball Verbandes spielt mittels eines Sonderspielrechts in der 1. Bundesliga, konnte in der bisherigen Saison noch kein Spiel gewinnen, aber immerhin 8 Sätze auf sein Konto holen.
Wenn die Carli-Schützlinge jedoch so auftreten wie zuletzt gegen Wiesbaden, Suhl und Erfurt sollten die drei Punkte nicht in Gefahr sein und es käme am 10. März in der heimischen Spielstätte zum Showdown um den 7. Tabellenplatz, der bedeuten würde, dem Topfavoriten Stuttgart im Play-Off nicht gegenüber stehen zu müssen. Klar warten mit Schwerin und Dresden keine leichteren Aufgaben, aber die Reisen zum Auswärtsspiel wären nicht all zu lang, die Partien versprechen mehr Zuschauermagnet zu sein als die Stuttgart-Potsdam-Partie und gegen Dresden gelang immerhin zum Saisonbeginn schon die Überraschung.
Doch zuerst müssen die Hausaufgaben erledigt werden und so werden Ivona Svobodnikova und Co. voll konzentriert am Mittwochabend in das Spiel gegen den VCO gehen.
Volleyballerinnen wahren Chance auf Platz 7
Die Volleyballerinnen des SC Potsdam haben am Samstagnachmittag mit 3:0 (25:20, 25:15; 25:16) gegen den Tabellenvorletzten Schwarz-Weiß Erfurt gewonnen und so drei wichtige Punkte im Kampf um Tabellenplatz 7 geholt.
„Wenn wir die drei ausstehenden Spiele noch gewinnen, ist Platz 7 noch in Reichweite und wir würden Stuttgart in den Play-Offs aus dem Weg gehen“, sagte Antonia Stautz vor der Partie gegen ihren Ex-Verein. Mit einer disziplinierten Leistung haben sie die erste von drei Aufgaben souverän gelöst.
Cheftrainer Davide Carli begann wie zuletzt mit Anne Hölzig und Toni Stautz im Außenangriff, Marta Drpa auf Diagonal, Denise Imoudu wurde im Zuspiel nur phasenweise im ersten und dritten Satz von Ann-Marie Knauf ersetzt, im Mittelblock wehrten die beiden Routiniers Ivona Svobodnikova und Lisa Gründing ab und auf der Libero-Position setzte der 34-Jährige erneut auf Ljubica Kecman. Anders als in den zurückliegenden Spielen, wo sie sich mit Sophie Dreblow abwechselte, blieb die 19-Jährige in Erfurt das gesamte Spiel über auf der Bank.
Klare Angelegenheit in allen drei Sätzen
Im ersten Satz enteilte der SC Potsdam schnell auf 1:8 und 3:12. Das Potsdamer Team ließ von Anbeginn keinen Zweifel an einem klaren Sieg aufkommen. In der Annahme standen sie sicher, mit starken Aufschläge setzten sie den Gegner direkt unter Druck und auch die Angriffe fanden ihr Ziel im Feld der Erfurterinnen. Beim Stand von 21:13 schien der erste Satz so gut wie gelaufen, doch die Gastgeberinnen gaben sich noch nicht auf und kamen noch auf 25:20 heran.
Mit dem Aufwind zum Satzende legte Erfurt im zweiten Satz ordentlich los und konnte bis zur ersten technischen Auszeit gut mithalten: 8:7. Doch nach der kurzen Pause baute Potsdam seine Führung aus, führte mit 16:9 und 21:13. Dieses Mal brachten sie den Satz schneller durch und beendeten diesen bereits beim 25:15.
Der dritte Satz verlief ähnlich wie der zweite: Potsdam dominierte in allen Bereichen, hatte mit Lisa Gründing eine ganz starke Mittelblockerin auf dem Feld, die mit 16 Zählern auch die meisten Punkte für ihr Team erzielte und holte sich souverän den 3:0-Auswärtssieg.
Vilsbiburg unterliegt den Stuttgarterinnen
Da die Roten Raben Vilsbiburg gleichzeitig beim Spitzenreiter aus Stuttgart keine Punkte holen konnten, kommt es nun am letzten Spieltag zum direkten Duell um den 7. Tabellenplatz. Vorausgesetzt, Potsdam holt am Mittwoch gegen den VCO Berlin die nötigen drei Punkte. „Wir können uns auf ein ganz spannendes Saisonfinale freuen“, sagte Teambetreuer Eugen Benzel. Denn gegen Vilsbiburg muss auch ein 3:0- oder 3:1-Sieg her, um diese noch zu überholen.
Als Tabellensiebter würde der SC Potsdam aller Voraussicht nach auf Dresden treffen, die aktuell den zweiten Platz belegen. Schwerin hat mit Wiesbaden und Stuttgart noch zwei harte Brocken vor der Nase, die sie beide siegreich beenden müssten, um noch an Dresden vorbeiziehen zu können. Verbliebe Potsdam auf dem 8. Rang, müsste es beim Ligaprimus in Stuttgart ran. „Das wollen wir möglichst vermeiden“, so Benzel.
Das Team freute sich über die lautstarke Unterstützung der Fans in Erfurt. Danke!
Volleyballerinnen treffen auf Schwarz-Weiß Erfurt
Die Volleyballerinnen des SC Potsdam treten am Samstag (18 Uhr) in der Bundesliga bei Schwarz-Weiß Erfurt an. Es ist das letzte Auswärtsspiel der Hauptrunde. Gegen den Abstiegskandidaten sollen drei Punkte her. Antonia Stautz freut sich auf das Duell gegen ihren Ex-Verein.
MAZ – Wenn Antonia Stautz das Spielfeld betritt, dann platzt es aus ihr raus. „Ohne Emotionen geht es bei mir nicht. Das gehört für mich beim Volleyball dazu, egal, ob wir einen Punkt gemacht haben oder nicht“, sagt die Außen-Annahme-Spielerin, die am Samstag (18 Uhr) mit dem SC Potsdam in der Bundesliga bei ihrem Ex-Verein Schwarz-Weiß Erfurt antritt. „Das ist natürlich ein ganz besonderes Spiel für mich“, sagt Antonia Stautz. „Ich freue mich total darauf.“
Denn sie hat sechs Jahre in Erfurt gelebt und gespielt. „Dort habe ich mein Abi gemacht und studiert. Dadurch habe ich viele Bekannte in Erfurt. Von der Mannschaft kenne ich zwar nur noch drei, vier Spielerinnen, aber der Hallensprecher und Vereinsverantwortliche sind mir schon noch geläufig“, erzählt Antonia Stautz. „Ich kenne da halt viele Leute.“
Fußball-Fan von Eintracht Braunschweig
Begonnen hat ihre Volleyball-Karriere aber in Braunschweig, beim SC Langenhagen spielte sie auch eine Saison in der 2. Liga mit Mittelblockerin Lisa Gründing zusammen. Letztere wechselte 2011 nach Potsdam und Antonia Stautz nach Erfurt. Sie ist übrigens Fan von Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig. Ein Verwandter sei mit den Niedersachsen 1967 deutscher Meister geworden. Auch ihr im Dezember bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommener Vater Michael Stautz war einst Profi-Kicker.
Als die 24-Jährige im vorigen Jahr vom Abstiegskandidaten aus Thüringen – Erfurt war sportlich schon abgestiegen und liegt auch derzeit als Zehnter auf dem Abstiegsplatz – nach Potsdam wechselte, war das für die starke Aufschlägerin ein Quantensprung. „Zumal Potsdam in der vorigen Saison ja Vierter war.“
In die Startformation gespielt
Warum es in dieser Saison nicht so recht läuft, kann Antonia Stautz nicht sagen, „weil ich den Vergleich zum Vorjahr nicht habe“. Der neu-trale Beobachter stellt jedoch fest, dass es beim SC besser läuft, seitdem die Spielerin mit der Nummer 8 in der Startaufstellung steht. Und das passierte Mitte Januar. „Mir war am Anfang schon klar, dass ich weniger Einsatzzeiten bekommen würde. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich trotzdem immer mal wieder eingesetzt wurde und meine Spielzeiten bekam.“ Natürlich sporne es sie an, von Anfang an auf dem Feld zu stehen. Und die Mannschaft braucht Antonia Stautz, die nun mit ihrer WG-Partnerin Anne Hölzig das Duo auf Außen-Annahme bildet. Stautz, deren Freund Beachvolleyball-Nationalkader Philipp Bergmann ist, zeigt zwar einerseits die so wichtigen Emotionen. Andererseits strahlt sie auch eine enorme Ruhe aus bei ihren Aktionen, kommuniziert viel mit den Mitspielerinnen. Das gibt dem Team Sicherheit.
Positive Energie auf dem Feld
Trainer Davide Carli sagt: „Antonia ist eine positive Überraschung. Sie hat in jedem Training eine professionelle Einstellung. Sie bringt mehr Energie auf das Feld.“ Einig sind sich Trainer und Spielerin, dass in den verbleibenden drei Hauptrundenspielen gegen die Kellerkinder Erfurt und VC Olympia Berlin sowie abschließend gegen Vilsbiburg möglichst neun Punkte geholt werden. „Das ist unsere einzige Chance, um im Viertelfinale Stuttgart aus dem Weg zu gehen“, schätzt Antonia Stautz ein, die nach ihrem Bachelor-Abschluss in Sportmanagement nun ein Online-Masterstudium für Generalmanagement absolviert. „Denn das wäre der größtmögliche Brocken für uns. Dresden würde uns aus dem Spitzentrio am ehesten liegen.“
Von Peter Stein
Herzlichen Glückwunsch Martin Wille
Im Auftrage des Vereins und des Vorstands gratulieren wir…
unseren Ehrenmitglied Martin Wille zum 75igsten Geburtstag.
Wir wünschen dem Vorsitzenden des Kreistages und ehemaligen Landrat des Landkreises Dahme-Spreewald alles Gute und Genuss am Leben.
Wir hoffen, dass er weiterhin Freude an seinen Ehrenämtern und vielfältigen Aktivitäten und Interessen findet.
Ein großes Dankeschön für die über Jahre gewachsene Freundschaft zum Verein und seinen Projekten senden wir ihm hiermit zu.
Der Beitrag Herzlichen Glückwunsch Martin Wille erschien zuerst auf Netzhoppers.
Netzhoppers SolWo Königspark KW verlieren Heimspiel
Mittwochabend-Spiele in der Volleyball-Bundesliga scheinen in Bestensee und Umgebung nicht wahrlich beliebt zu sein. Nur 335 Zuschauer wollten die Begegnung in der Landkost-Arena zwischen den Netzhoppers SolWo Königspark KW und dem mehrmaligen österreichischen Meister Hypo Tirol Alpenvolleys Haching, der aufgrund einer Wildcard in dieser Saison in der höchsten deutschen Liga mitspielen darf, sehen. Nach 97 Spielminuten mussten sich die Brandenburger den Gästen aus Innsbruck mit 1:3-Sätzen (25:23, 13:25, 21:25, 15:25) geschlagen geben. Es war bereits die zwölfte Saisonniederlage für die Hausherren. „Wir sind echt gut ins Match gestartet“, sagte Coach Mirko Culic, „wie aber schon oft in den vergangenen Partien hat es meine Mannschaft anschließend nicht geschafft, den Anfangsschwung in die weiteren Durchgänge mitzunehmen.“
Der Trainer setzte in seiner Startformation Mittelblocker Nikola Poluga ein und schonte erst einmal seinen Kapitän Daniel Heinecke, der in der vergangenen Woche noch mit einer Grippe das Bett hüten musste. Mit einem stark spielenden Routinier Björn Andrae, der mit 23 Punkten erfolgreichster Angreifer bei den Dahmeländern war, holten sich die Netzhoppers den ersten Durchgang gegen Tirol nach einer guten kämpferischen Leistung mit 25:23.
Im folgenden Abschnitt lief beim Heimteam nicht wirklich viel zusammen. Hypo Tirol führte bereits mit 6:0, ehe Andrae der erste Zähler für sein Team gelang. Am Ende wurde dieser Durchgang beim 25:13 nach 20 Minuten eine klare Angelegenheit für die Gäste aus dem Nachbarland. „Wir haben es in Satz zwei überhaupt nicht geschafft, nach einer guten Annahme zu punkten“, erkannte Culic“, dadurch haben die Gäste mehr Selbstvertrauen gehabt und uns in diesem Abschnitt eine kleine Lehrstunde erteilt.“
Im folgenden Durchgang zeigten die Netzhoppers wieder ein ganz anderes Gesicht. Zwar lagen sie zwischenzeitlich immer mal wieder deutlich hinten (5:9, 7:14, 18:21), schafften es aber bis in die Schlussphase hinein, diesen Durchgang offen zu gestalten. Erst mit dem dritten Satzball stellten die Innsbrucker den 25:21-Erfolg her. Im Schlussdurchgang war bei den Hausherren nicht mehr wirklich viel Luft nach oben vorhanden. Im Kopf nicht richtig frei, verloren sie diesen Abschlusssatz deutlich mit 15:25. „Mich hat diese Niederlage sehr geärgert, denn der mehrfache Champions League-Teilnehmer war heute nicht so stark. Aber am Ende reichte ihm eine doch eher durchschnittliche Leistung aus, um uns zu bezwingen“, konstatierte Culic, „ein Sonderlob bekommt von mir Björn Andrae, der sehr stark gespielt hat. Leider haben andere Akteure in meinem Team nicht annähernd ihre Leistungen abgerufen.“ Für seinen Auftritt wurde Andrae nach dem Match mit der silbernen Plakette für den wertvollsten Spieler (MVP) geehrt. Gold erhielt der Kanadier Rudy Verhoeff.
Jetzt hat Culic gut zwei Wochen Zeit, um sein Team auf das schwierige Auswärtsspiel am Sonnabend, dem 10. März, um 19 Uhr bei den BR Volleys vorzubereiten. „Sicherlich wird dieses Match eine ganz große Herausforderung für uns werden“, weiß der Coach im Vorfeld dieser Begegnung in der Max-Schmeling-Halle, „aber es ist immer wieder schön, dort vor vielen Zuschauern zu spielen.“
Eine noch größere Herausforderung als die Partie in der Hauptstadt steht Culic in den kommenden Wochen bevor, wenn er sich zu Vertragsgesprächen mit dem Vereinsvorstand trifft, denn der Kontrakt des 55-jährigen Serben läuft am Saisonende aus. „Ich werde in Ruhe mit meiner Frau besprechen, wie es sportlich mit mir weitergeht. Aktuell kann ich deshalb noch nicht sagen, ob ich auch im zehnten Jahr die Jungs coachen werde“, so Culic.
Der Spieltag wurde von der se.services GmbH präsentiert. Sie hatten für alle Zuschauer ein besonderes Angebot dabei. Für jeden abgeschlossenen Ausbildungs- oder Arbeitsvertrag spendieren Sie eine Saisonkarte für 2018/2019.
Bilder zum Spiel gibt es bei Dagmar Jaschen und Wolfgang Purann.
Der Beitrag Netzhoppers SolWo Königspark KW verlieren Heimspiel erschien zuerst auf Netzhoppers.
Herzlichen Glückwunsch Volkmar Mann
unserem Ehrenvorsitzenden und Gründer des Vereins Dr. Volkmar Mann zu seinem 80igsten Geburtstag.
Unser Sportfreund Volkmar Mann hat wesentlich an den Erfolgen des Vereins und seiner Projekte, wie z.B. Beach und Bundesliga Anteil.
Bis vor kurzem hat er dem Bundesligateam mit Rat und Tat zur Seite gestanden.
Durch seine Hände sind Generationen von jungen Volleyballern(inen) gegangen, die mittlerweile schon ihre Kinder zu uns bringen.
Seine ehrenamtliche Arbeit im Vorstand und als Trainer zeichnete sich durch Disziplin, Fleiß, Teambildung, Leistungsanspruch also der Prinzipien der „alten Schule“ aus.
Hierbei kam die menschliche Seite gegenüber den Mitgliedern nie zu kurz.
Er setzte und setzt immer an sich selber hohe Qualitätsansprüche.
Wir wünschen ihm als Neubestenseer alles erdenklich Gute und freuen uns,
wenn er uns weiterhin in unserem Ehrenamt mit Interesse begleitet.
Der Beitrag Herzlichen Glückwunsch Volkmar Mann erschien zuerst auf Netzhoppers.
Netzhoppers SolWo Königspark KW trefen auf Wildcard-Inhaber
Vor einem sehr schwerem Heimspiel stehen die Netzhoppers SolWo Königspark KW am Mittwochabend, wenn um 19 Uhr das erste Mal überhaupt der mehrfache österreichische Meister Hypo Tirol Alpenvolleys Haching in der Landkost-Arena zu Gast ist, der nur mit einer Wildcard in der deutschen Bundesliga um Punkte spielen kann.
Im Oktober 2016 verkündete die Volleyball Bundesliga (VBL), dass zur Saison 2017/18 erstmals eine Wildcard für die höchste deutsche Spielklasse vergeben werde, um freie Startplätze in der Liga zu besetzen. Der TSV Unterhaching war zwischen 2009 und 2013 viermal DVV-Pokalsieger und dreimal deutscher Vizemeister geworden, bevor sich der Verein 2014 nach dem Ausstieg des Hauptsponsors aus finanziellen Gründen aus der ersten Liga zurückgezogen hatte. Mit der Wildcard-Regel zeigten die Hachinger Interesse an einer Rückkehr. Um die Anforderungen erfüllen zu können, gingen sie eine Kooperation mit dem Hypo Tirol Volleyballteam Innsbruck ein. Die Innsbrucker hatten in den vergangenen Jahren zehnmal die österreichische Meisterschaft gewonnen und suchten angesichts der fehlenden Konkurrenz in der Heimat nach neuen Wegen. Die Liga erteilte dem deutsch-österreichischen Projekt eine Ausnahmegenehmigung. Seit dieser Spielzeit spielt die neue Mannschaft unter dem Namen Hypo Tirol Alpenvolleys Haching in der deutschen Bundesliga. Die Lizenz kommt dabei von den Bayern aus Unterhaching.
Die Mannschaft von Hypo-Coach Stefan Chrtiansky setzt sich aus einer reinen Weltauswahl zusammen. Im Team spielt mit Jonas Sagstetter nur ein einziger Akteur aus Deutschland. Die anderen 13 Spieler kommen aus Brasilien (4), Tschechien (1), Slowakei (3), Belgien (1), Österreich (1), Kolumbien (1), Polen (1) und Kanada (1).
Besonders vor dem nordamerikanischen Diagonalangreifer und Nationalspieler Rudy Verhoeff hat Netzhoppers-Trainer Mirko Culic richtig viel Respekt. „Der Kanadier ist eine richtig guter Spieler, der uns bereits im Hinspiel sehr viele Probleme bereitete“, informiert Culic im Vorfeld dieser Partie, „aber auch die anderen Akteure der Innsbrucker verstehen es, mit dem Volleyball gut umzugehen. Zudem sind die Jungs sehr erfahren, da sie sich in den vergangenen Jahren regelmäßig mit Mannschaften in der Champions League messen konnten.“
Culic weiß aber auch, dass sich seine Jungs in den verbleibenden vier Saison-Partien (Innsbruck, BR Volleys, Lüneburg und Rhein-Main) nach dem Verpassen des Play-Off-Platzes acht alles geben werden, um die Serie vernünftig zu beenden.
„Ich hoffe, dass mein Team das Match in Herrsching aus den Köpfen bekommen hat, in dem es echt toll aufgetreten war und im zweiten Satz beim 41:43 für einen neuen Eintrag in die Volleyball-Geschichtsbücher sorgte“, sagt der Trainer weiter, „meine Truppe wird heute Abend garantiert alles geben, um den eigenen Fans zu zeigen, dass sie in der Lage ist, auch gegen Mannschaften wie Innsbruck einen oder zwei Sätze zu holen.“
Personell kann er wieder auf seinen Kapitän Daniel Heinecke bauen, der zuletzt aufgrund einer Grippe den Netzhoppers bei der 0:3-Niederlage in Herrsching noch gefehlt hatte. Dafür fällt weiterhin der Slowake Filip Gavenda mit einer hartnäckigen Knieverletzung auf unbestimmte Zeit aus.
Der Spieltag wird präsentiert von der se.services GmbH
Der Beitrag Netzhoppers SolWo Königspark KW trefen auf Wildcard-Inhaber erschien zuerst auf Netzhoppers.
Volleyballerinnen unterliegen in Stuttgart
MAZ – Wenn das schon die Generalprobe für die Playoffs sein sollte, dann ging die Vorstellung des SC Potsdam am Sonntag gründlich daneben. Das Team von Trainer Davide Carli unterlag vor 1780 Zuschauern beim MTV Stuttgart glatt mit 0:3 (16:25, 20:25, 14:20).
Während die Potsdamerinnen auf Platz acht verharren, feierten die Gastgeberinnen nach dem 3:0 gegen den VC Olympia Berlin den zweiten Erfolg des Wochenendes binnen 24 Stunden und festigten Rang eins. Damit könnte es auch im Viertelfinale ab 17. März zum Duell Stuttgart gegen Potsdam kommen.
Nur im zweiten Satz länger mitgehalten
Carli sagte dazu: „Das ist jetzt sehr wahrscheinlich. Stuttgart hat sich mit diesem Erfolg zu 90 Prozent Rang eins gesichert. Aber dieses Spiel wird mit dem Viertelfinale nicht zu vergleichen sein. Playoffs sind etwas ganz anderes.“ Der Italiener bleibt mutig.
Denn seine Mannschaft bot am Sonntag eine schwache Vorstellung, hatte kaum eine Chance gegen die mit Nationalspielerinnen gespickten Stuttgarterinnen. Im ersten Satz lag der SC schnell mit 6:16 zurück, da brachten auch drei Punkte in Folge keine Wende. Im zweiten Satz hielten die Potsdamerinen die Partie wenigstens bis zur zweiten technischen Auszeit (14:16) offen, ehe die Gastgeberinnen davonzogen. In Durchgang drei stellten sie dann die Weichen über 11:4 und 16:7 rasch auf Sieg.
Drpa mit 18 Punkten
Carli hatte in den ersten beiden Sätzen mit Ljubica Kecman auf der Libero-Position agiert, kehrte erst im dritten Satz zum bis dato praktizierten Wechsel mit Sophie Dreblow zurück. Auch im Zuspiel kam mal Denise Imoudu, mal Ann-Marie Knauf zum Zuge. „Aber wir hatten nicht die Qualität im Kader, um Stuttgart ernsthaft Paroli bieten zu können“, gestand Carli. Diagonalangreiferin Marta Drpa verhinderte mit 18 Punkten ein noch schnelleres Ende als nach 69 Minuten.
Der 34 Jahre alte Coach meinte beim Blick auf die Statistik: „Unsere Annahme war nicht so schlecht, aber Stuttgart deutlich besser.“ Insbesondere im Block brachten die Potsdamerinnen wenig zustande, auch im Aufschlag gab es wieder zu viele Fehler (11). „Mein Hauptkritikpunkt ist, dass zu wenig Aggressivität vorhanden war. Wir haben zu wenig gekämpft“, monierte Carli. „Und dann war zu viel Chaos auf dem Feld. Selbst einfache Dinge haben nicht funktioniert. Wir haben es nicht verstanden, das Spiel geordnet aufzubauen. Da stimmte auch das Zuspiel nicht.“
Kurzum, der Tabellenführer erteilte den Potsdamerinnen eine gründliche Lektion. Ziel, so Carli, sei es weiter, aus den verbleibenden drei Hauptrundenspielen möglichst neun Punkte zu holen, um vielleicht doch noch Rang sieben zu erreichen und Stuttgart als Viertelfinalgegner zu vermeiden.
Von Peter Stein
Netzhoppers SolWo Königspark KW sorgen für Rekordeintrag
An diese Volleyball-Bundesliga-Begegnung beim TSV Herrsching werden die Spieler der Netzhoppers SolWo Königspark KW sicherlich noch sehr lange zurückdenken. Nicht, weil sie dieses denkwürdige Match in der Nikolaushalle mit 0:3-Sätzen verloren haben, sondern weil sie es im zweiten Abschnitt nicht fertig brachten, zehn eigene Satzbälle in etwas Zählbares umzumünzen. Am Ende sicherten sich die Gastgeber vor 650 Zuschauern diesen rekordverdächtigen Durchgang nach 44 Spielminuten mit 43:41.
Mit diesem Ergebnis schaffte es Abschnitt zwei in der ewigen Bestenliste der längsten Sätze in der Bundesliga auf den geteilten ersten Platz, denn 2002 gab es in der Partie SSC Berlin gegen VV Leipzig einen Durchgang, der ebenfalls 43:41 endete. „So einen Mammutsatz habe ich in meiner langen Trainerlaufbahn noch nie erlebt“, sagte Netzhoppers-Coach Mirko Culic, „ich muss meinem Team ein dickes Kompliment aussprechen, das eine tolle Moral in diesem Durchgang gezeigt hatte.“
Bereits im ersten Abschnitt boten die Netzhoppers, die ohne Kapitän Daniel Heinecke und den weiterhin verletzten Filip Gavenda angetreten waren, den Bayern ordentlich Paroli. Knapp mit 25:23 ging Satz eins an die Gastgeber. Nach dem kräfteraubenden zweiten Durchgang war im Schlussabschnitt die Gegenwehr der Dahmeländer nicht mehr allzu groß. Nach 21 Minuten war ein deutliches 25:14 für den TSV auf der Anzeigetafel zu finden. „Meine Mannschaft hat in Herrsching eine gute Leistung gezeigt, mit der wir zufrieden sein können“, resümierte Culic nach dem Spielende.
Am Mittwoch, 21.02.2018, geht es gleich weiter mit einem Heimspiel. Um 19 Uhr wird die Begegnung Netzhoppers SolWo Königspark KW vs. Hypo Tirol Alpenvolleys Haching in der Landkost-Arena Bestensee angepfiffen.
Der Beitrag Netzhoppers SolWo Königspark KW sorgen für Rekordeintrag erschien zuerst auf Netzhoppers.
Netzhoppers SolWo Königspark KW auf dem Weg in den Süden
Ohne Kapitän Daniel Heinecke machen sich die Netzhoppers SolWo Königspark am Freitagmittag zum Auswärtsspiel beim TSV Herrsching, das morgen Abend um 19 Uhr in der Nikolaushalle angepfiffen wird, auf den Weg. „Daniel liegt mit einer Grippe flach und muss Antibiotika nehmen“, berichtet Trainer Mirko Culic, „natürlich ist es nicht einfach, unseren Kapitän zu ersetzen, aber wir müssen das Beste aus der derzeitigen Situation machen.“ Außerdem fehlt weiterhin der slowakische Nationalspieler Filip Gavenda, der sich nach seiner schweren Knieverletzung noch im Aufbautraining befindet und dadurch noch nicht einsatzfähig ist.
Nachdem die Netzhoppers nach der 0:3-Heimniederlage gegen Düren das Saisonziel Platz acht verfehlt haben, nutzen sie die Begegnung im Süden der Republik, um weiterhin an ihrer Abstimmung und am Spielverständnis untereinander zu feilen. „Für uns ist diese Partie beim TSV aber auch eine gute Gelegenheit, weiter als Team zu wachsen“, weiß der Netzhoppers-Coach.
Seine Mannschaft ist sicherlich nicht die 622 Kilometer bis zum Ammersee gereist, um kampflos die drei Punkte den Gastgebern zu übergeben. „Natürlich sind unsere Chancen, in Herrsching etwas Zählbares zu holen, nicht so groß. Können wir aber das Niveau des Düren-Spiels erreichen, sollte durchaus ein Satzgewinn für uns drin sein“, so Culic, „wir müssen es nur schaffen, in den entscheidenden Spielphasen die wichtigen Zähler zu holen, um endlich mal einen engen Durchgang für uns zu gestalten.“
Für alle daheim gebliebenen gibt es das Spiel auf Sportdeutschland.tv.
Der Beitrag Netzhoppers SolWo Königspark KW auf dem Weg in den Süden erschien zuerst auf Netzhoppers.
