Volleyball-News aus Berlin & Brandenburg

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Netzhoppers SolWo Königspark KW auf dem Weg nach Solingen

Am kommenden Sonntag muss Volleyball-Bundesligist Netzhoppers SolWo Königspark KW um 16 Uhr beim Tabellenletzten Bergische Volleys Solingen antreten. Die Mannschaft aus Nordrhein-Westfalen verbuchte in dieser Saison bisher noch keinen einzigen Zähler auf ihrer Habenseite.

„Solingen spielt von Spiel zu Spiel besser und konnte in einigen Begegnungen, in denen die Volleys lange auf Augenhöhe agierten, lange Zeit mit dem jeweiligen Gegner mithalten“, erklärt Netzhoppers-Coach Mirko Culic, „deshalb werden wir den Kontrahenten sicherlich nicht unterschätzen, gegen den wir im Hinspiel noch einen klaren 3:0-Erfolg erreichten.“ In diesem Match konnte Außenangreifer Filip Gavenda in der heimischen Landkost-Arena 20 Punkte für den derzeitigen Tabellenneunten erzielen. Ein Einsatz des slowakischen Nationalspielers steht aber aktuell noch auf der Kippe, da der 22-Jährige weiterhin mit argen Knieproblemen zu kämpfen hat. „Filip reist mit, ob er auch wirklich spielen kann, werde ich zusammen mit ihm erst kurz vor der Partie besprechen“, so Culic, „er hatte in der vergangenen Woche zwar jede Trainingseinheit mitgemacht, konnte dabei aber nicht springen.“

Dagegen dürfte Björn Andrae, der in jedem Match mit seiner Erfahrung sehr wichtig für das Team ist, erneut – wie bereits am vergangenen Spieltag im Spiel gegen Bühl –  im Start-Sechser stehen. Andrae unterzog sich bei Mannschaftsarzt Kay Dragowsky am vergangenen Donnerstag noch eine MRT-Untersuchung am rechten Knie, bei der zum Glück keine Verletzung festgestellt wurde. „Ich kann normal weiterspielen, so auch in der so wichtigen Begegnung in Solingen“, sagt der 36-Jährige, „aber ich muss mein Knie im Auge behalten, da es ab und zu doch leicht schmerzt.“

Die Netzhoppers-Fans hoffen auf einen Erfolg bei den Bergischen Volleys, damit mit einem Saisonendspurt, bei dem ordentlich gepunktet werden muss, doch noch der Play-Off-Rang acht erreicht wird.   „Wir müssen besser spielen, als in der letzten Partie, zudem das Niveau viel länger hochhalten und zum Ende der Sätze hin sehr konzentriert bleiben. Dazu gehört vor allem, weniger Eigenfehler beim eigenen Aufschlag zu verzeichnen“, so der Trainer weiter, „wenn die Jungs ihr Potenzial voll ausschöpfen, dann können sie  dort souverän auftreten und hoffentlich einen Sieg einfahren.“

In den letzten drei Spielen kassierten die Solinger klare Niederlagen gegen den SVG Lüneburg (0:3), gegen Rhein Main Volleys (0:3) und gegen Hypo Tirol Alpenvolleys Haching (1:3). Trotzdem glaubt Trainer Johann Isacsson, der zugleich auch Nationaltrainer der schwedischen Nationalmannschaft ist, an den Erfolg und setzt dabei auf sein Jugendtalent Johannes Tille, der als Zuspieler mit 20 Jahren eine Art Führungsrolle im Team eingenommen hat. „Wir wollen den ersten Saisonsieg einfahren“, sagt Isacsson.

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Dem Favoriten zeitweise die Stirn geboten

Potsdams Cheftrainer Davide Carli überraschte am Mittwochabend in der Partie gegen den amtierenden Deutschen Meister, SSC Palmberg Schwerin mit einer neuen Startaufstellung und konnte dem Favoriten damit zumindest zeitweise die Stirn bieten. Dennoch verloren die Potsdamerinnen mit 0:3 (17:25; 16:25, 22:25).

Ljubica Kecman lief am Mittwochabend im blauen Trikot der Libera auf. Damit überraschte Cheftrainer Davide Carli nicht nur die SC Potsdam Fans sondern sicherlich auch den Gegner aus Schwerin. „Ich wollte Sophie eine Pause geben und Ljubi war bereit für diese neue Rolle. Wir haben das System die Woche über vorbereitet und ich war mit der Leistung zufrieden“, gab Charlie nach der Partie zu Protokoll. Auch auf der Mittelblocker-Position gab es eine Veränderung im Vergleich zur bisherigen Saison. Die erst 17-jährige Natalie Wilczek kam zu ihrem zweiten Starting-Six-Debüt, machte ihre Aufgabe hervorragend und durfte über die komplette Spielzeit durchspielen. Dafür blieb Lisa Gründing auf der Bank.

Zwei Veränderungen, die zugleich – trotz der auf dem Papier deutlichen 0:3-Niederlage, zu einem starken Auftritt der Potsdamerinnen führten. Im ersten Satz hielten sie bis zu 6:8 mit den hochfavorisierten Schwerinerinnen gut mit. Beim 10:16 konnte sich das Team um Trainer Felix Koslowoski dann allerdings schon deutlich absetzen. Davide Carli reagierte und brachte mit Antonia Stautz für Natasas Cikiriz eine neue Variante in der Annahme ins Spiel. Mit starken Aufschlägen arbeiteten sie sich mühsam auf 15:19 heran, doch der Abstand war zu groß und die Klasse des Gegners an diesem Tag zu hoch, als dass man den Satz noch umbiegen hätte können. Mit einem Angriff direkt in den Schweriner Block endete der erste Satz beim 17:25.

Auch im zweiten Satz zog Schwerin schnell auf 3:8 davon. Doch unter frenetischem Applaus schafften es die Potsdamerinnen beim 8:8 auszugleichen und sogar mit 9:8 die Führung, wenn auch nur sehr kurzzeitig zu übernehmen. Da bei Schwerin an diesem Tag alle zu klappen schien, bogen sie das Spiel in kürzester Zeit erneut zu ihren Gunsten um: 9:12 und 11:16 waren die Zwischenstände, die letztendlich im 16:25-Satzgewinn für den Gegner endeten.

Von dem 2-Sätze-Rückstand unbeeindruckt kämpften die SC-Mädels auch im dritten Satz weiter und gingen zunächst mit 3:0 und 6:5 in Führung. An der Moral scheiterte es an diesem Abend nicht. Doch der Gegner war einfach zu stark. Beim 7:8 holte sich Schwerin die Führung wieder auf seine Seite. Doch Potsdam blieb dran. Trotz einer Auszeit von Felix Koslowski glich die Carli-Truppe beim 13:13 aus. Eine gute Phase des SSC führte zum 20:15 aus Schweriner Sicht. Doch erneut zeigte Potsdam Kampfesgeist und hielt den Satz bis zum Schluss spannend. Die 1.285 Zuschauer in der MBS-Arena hofften so sehr auf einen Satzgewinn, doch ein aggressiv gesetzter Aufschlag von der starken Marta Drpa, die an diesem Abend mit 22 Punkten herausstach, landete im Netz und beendete das Spiel frühzeitig.

„Ich bin traurig, dass wir wieder 0:3 verloren haben“, sagte SC-Trainer Davide Carli. „Aber mit der Leistung meiner Mannschaft bin ich zufrieden. Das Training unter der Woche lief gut, die Moral und Einstellung hat auch heute im Spiel gestimmt, nur Schwerin war heute echt gut. Jeder Ball war perfekt.“

Diese positive Stimmung sollten die Potsdamer Spielerin unbedingt mit ins nächste Match nehmen. Am Mittwoch, dem 7. Februar treten sie beim VC Wiesbaden an. Auch dieses Spiel wird wieder live ab 19 Uhr von Sport1 übertragen.


Fotos: SC Potsdam – SSC Palmberg Schwerin


Überstunden im Training der Volleyballerinnen

MAZ – Volleyball-Bundesligist SC Potsdam ist am Mittwochabend (Anpfiff: 19 Uhr) klarer Außenseiter gegen Schwerin. Doch Trainer Davide Carli setzt auf einen ganz besonderen Glücksbringer.
Am Mittwochabend bekommt Davide Carli eine ganz besondere Unterstützung. Der Trainer des Volleyball-Bundesligisten SC Potsdam ist vor zwei Wochen Vater geworden. Söhnchen Matteo war bei der Geburt 57 Zentimeter groß und 3680 Gramm schwer. Mit der Mutter, die unter ihrem Mädchennamen Janine Völker für die deutsche Nationalmannschaft spielte, wird Matteo am Mittwochabend in der MBS-Arena sein. Ab 19 Uhr empfängt der SC Potsdam den SSC Palmberg Schwerin.

Janine Carli war einst sehr erfolgreich für Schwerin aufgelaufen und kennt dort noch viele Spielerinnen. „Deshalb kommt sie natürlich gerne in die Halle. Ob sie dann das ganze Spiel bleibt, muss sie sehen“, sagt Davide Carli. Ohrenschützer für Matteo seien jedenfalls vorhanden.

„Keine Katastrophe“

Der Trainer muss sich jedoch auf das Match konzentrieren. Denn für den Tabellenachten geht es darum, den Playoffplatz zu behaupten, auch wenn der Tabellendritte Schwerin klar favorisiert ist. Potsdam hat 13 Zähler aus 13 Partien auf dem Konto. Carli: „Damit bin ich nicht zufrieden. Aber mit Blick auf unsere junge Mannschaft ist das auch keine Katastrophe.“ Verfolger VfB Suhl macht sich bei neun Zählern aus 14 Spielen noch Hoffnung, Potsdam Platz acht und damit die Playoff-Teilnahme wegzuschnappen. „Suhl kann uns noch gefährlich werden, wir müssen den achten Platz verteidigen“, fordert Carli, der mit seiner Frau in Schwerin ein Haus gebaut, in Potsdam aber eine Dienstwohnung hat.

Nach der 0:3-Niederlage in Münster hatte Carli eineinhalb Wochen Zeit, um mit der Mannschaft zu arbeiten. Er habe die ungewöhnlich lange Vorbereitungsphase gut genutzt, meint der 34-Jährige. „Wir haben die Aufmerksamkeit auf kleine Dinge gelegt.“ So habe die Truppe etwa an der Annahme und an der Präzision bei einfachen Schlägen gearbeitet. „Das ist wichtig bei einer jungen Mannschaft.“ Man habe außerdem ein paar andere Kombinationen einstudiert. „Aber wir spielen nun keinen total anderen Volleyball.“ Carli konnte die Übungseinheiten auch mal ein wenig ausdehnen, was bei einem engen Spielrhythmus kaum möglich ist. So ließ der Italiener bis zu drei Stunden trainieren. „Wir haben dann aber auch auf die Regeneration geachtet.“

Potsdam ohne Druck

So gehen die Potsdamerinnen sehr frisch in das Spiel gegen die Schwerinerinnen, die vergangenen Donnerstag im CEV-Pokal-Achtelfinale das Hinspiel gegen Chimik Juschni (Ukraine) mit 3:0 gewannen. Das Rückspiel steigt am Dienstag kommender Woche. In der Bundesliga setzte sich Schwerin am Samstag mit 3:0 (29:27, 25:17, 26:24) gegen Suhl durch. Dass zwei Sätze überraschend eng waren, möchte Carli nicht überbewerten: „Nur 3:0 Sätze zählen.“ An einen Fitnessvorteil seines Teams glaubt der Italiener derweil nicht. „Schwerin hat einen großen und starken Kader. Jeder Wechsel ist ein guter Wechsel.“

Außerdem sei der morgige Gegner wegen seiner internationalen Aufgaben an den Samstag-Mittwoch-Samstag-Rhythmus gewöhnt. „Sie haben die Erfahrung damit.“ Daher sei Schwerin der Favorit. „Aber wir haben nichts zu verlieren, können frei aufspielen. Die wichtigen Spiele für uns kommen noch.“ Wenn Söhnchen Matteo Glück bringt, muss er freilich zu den folgenden Heimspielen auch kommen.

Von Ronny Müller


Netzhoppers SolWo Königspark KW unterliegen ganz klar

Die Volleyball Bisons Bühl gehören in dieser Saison sicherlich nicht zu den Lieblingsgegner von Bundesligist Netzhoppers SolWo Königspark KW. Nachdem die Truppe von Trainer Mirko Culic das Hin- und das Pokalspiel in Bühl jeweils mit 0:3-Sätzen verloren hatte, ging auch die Heimpartie gegen die Truppe aus Baden-Württemberg klar mit 3:0 (32:30, 25:19, 25:19) an die Süddeutschen. „Ich bin sehr enttäuscht, denn Bühl ist nicht so viel besser, dass sie uns in den vergangenen drei Duellen so klar schlagen konnten“, sagte Culic unmittelbar nach dem Ende des Matches, „wahrscheinlich bedeutete diese Niederlage das Play-Off-Aus für mein Team, aber solange wir rechnerisch die Möglichkeit haben, den achten Rang zu erreichen, werden wir sicherlich nicht aufgeben.“

Die 472 Zuschauer sahen einen spannenden ersten Durchgang, in dem die Führung zwischen den beiden Mannschaften regelmäßig wechselte. Beim Stand von 15:13 erarbeiteten sich die Brandenburger einen kleinen Vorsprung, den die Bisons jedoch relativ schnell wieder egalisiert hatten (19:19). Die Schlussphase des Satzes war von der Spannung her kaum zu überbieten. Gleich fünf Satzbälle ließen die Netzhoppers leichtfertig ungenutzt. Bei drei davon landeten die Aufschläge von Herr, Sprung und Hafemann im Aus. Die Unruhe beim Heimteam nutzten die Bisons eiskalt aus, um sich den ersten Abschnitt nach einem richtigen Kraftakt und 34 Minuten Spielzeit noch mit 32:30 zu sichern.

Im zweiten Abschnitt benötigten die Netzhoppers einige Zeit, um sich vom unglücklichen Ausgang des ersten Satzes zu erholen. Die Bühler führten zwischenzeitlich mit  sechs Zählern Vorsprung (14:8), ehe die Gastgeber sich bis auf drei Punkte herankämpften (14:17). In der Schlussphase des Durchganges war es der japanische Nationalspieler Masahiro Yanagida, der mit seinen knüppelharten Aufschlägen unter anderem dafür sorgte, dass diesen Satz mit 25:19 sein Team gewann. Auch im dritten Durchgang zeigten die Netzhoppers viel zu wenig Gegenwehr, sodass auch dieser Abschnitt nach 25 Minuten an die Bisons ging.

„Der Ausgang des ersten Satzes war wirklich sehr unglücklich für die gesamte Mannschaft, resümierte Routinier Björn Andrae, „leider haben wir es nicht geschafft, unsere Emotionen und Energie in die nächsten beiden Sätze reinzulegen, deshalb waren die Ergebnisse dieser Durchgänge doch dann etwas deutlicher.“

Fotos bei Dagmar Jaschen und Wolfgang Purann

 

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Netzhoppers SolWo Königspark KW vor richtungsweisendem Spiel

In der Volleyball-Bundesliga empfangen die Netzhoppers SolWo Königspark KW am 27.01.2018 um 19 Uhr in der Landkost-Arena die Volleyball Bisons Bühl zu einem richtungsweisenden Spiel. Sollten die Dahmeländer diese Begegnung gegen den Tabellenachten (17 Punkte) verlieren, dürfte es sehr schwer werden, doch noch in die Play-Offs einzuziehen, denn mit sieben Zählern Rückstand rangieren die Netzhoppers aktuell auf dem neunten Rang.

„Bühl ist ein echt unangenehmer Gegner, gegen den wir das Hinspiel und das Pokalmatch zweimal klar verloren haben“, so Netzhoppers-Coach Mirko Culic, „ich denke, wenn es uns gelingen sollte, an die Leistung der letzten beiden Heimspiele anzuknüpfen, dann sollten mein Team durchaus in der Lage sein, auch gegen die Bisons etwas Zählbares zu holen.“

Im Gegensatz zur klaren 0:3-Niederlage am vergangenen Wochenende beim VfB Friedrichshafen, bei der Libero Kamil Ratajczak (Grippe) und Mittelblocker Paul Sprung (Knieprobleme) noch gefehlt hatten, kann Culic im Spiel gegen Bühl wieder aus dem Vollen schöpfen. „Zwar war Björn Andrae am Dienstagabend aufgrund leichter Knieschmerzen zur Untersuchung bei Teamarzt Kay Dragowsky, doch dieser gab grünes Licht für das Duell gegen die Bisons“, informiert der Trainer, „ich bin auch echt froh, dass Kamil seine Grippe auskuriert hat und auch er dabei sein kann. Hinzu kommt Paul Sprung, der ebenfalls wieder einsatzbereit ist. Ob Paul von Anfang an spielen kann, kann ich erst unmittelbar vor dem Anpfiff der Begegnung sagen. Aber ich bin echt guter Dinge, dass er dem Team helfen kann, um gegen Bühl einen Heimerfolg einzufahren.“

Die weiteste Anreise zum Spiel haben vier Japaner aus Tokio, die zusammen mit einem örtlichen Pressevertreter der Partie beiwohnen werden, um ihren Landsmann Masahiro Yanagida, der als Außenangreifer bei den Gästen spielt, zu beobachten und anzufeuern. „Er hat uns im Hinspiel mit seinen knallharten Aufschlägen das Leben richtig schwer gemacht“, erinnert sich Culic an den Auftritt des Nationalspielers, „diesmal müssen wir es schaffen, diese guten Aufschläge besser in den Griff zu bekommen.“ Dabei baut das Team erneut auf die Unterstützung des heimischen Publikums. „In den letzten beiden Spielen half uns die Kulisse, das Maximale aus uns herauszuholen“, so Kapitän Daniel Heinecke.

Tickets für das wohl möglich heißeste Spiel der Saison können dirket hier online gebucht oder in den bekannten Vorverkaufsstellen (z.B. Musikladen Brusgatis, MAZ-Ticketshop, TUI-Travel-Reisebüro Bestensee,…) erworben werden.

 

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Volleyballerinnen verlieren mit 0:3 in Münster

MAZ – Die Volleyballerinnen des SC Potsdam boten in der Bundesliga erneut eine ganz schwache Vorstellung. Am Sonntagnachmittag verlor das Team von Trainer Davide Carli glatt mit 0:3 (19:25, 22:25, 21:25) vor 1312 Zuschauern beim USC Münster. Während sich die Westfälinnen von Rang sechs auf vier vorschoben, bleiben die Brandenburgerinnen nach der neunten Niederlage im 13. Saisonspiel mit 13 Punkten auf Platz acht. Das würde gerade noch für die Playoff-Qualifikation reichen. Weil aber Verfolger Suhl mit 3:1 gegen Vilsbiburg gewann, rückten die Thüringerinnen bis auf vier Punkte heran.

Der SC Potsdam enttäuschte erneut auf ganzer Linie. Während unter der Woche in Dresden wenigstens noch ein Satzgewinn gelang, blieben die Carli-Schützlinge gestern beinahe alles schuldig. Da war kein System im Spiel, reihte sich Eigenfehler an Eigenfehler. Dabei zeigten die Münsteranerinnen keineswegs Volleyball vom Feinsten. Aber eine durchschnittliche Leistung genügte, um den SC locker in Schach zu halten. Immer dann, wenn bei den Potsdamerinnen leise Hoffnung aufkeimte, stellten sie sich mit schlechtem Zuspiel, verballerten Aufschlägen oder katastrophalen Annahmefehlern selbst ein Bein. Das Tohuwabohu auf dem Feld glich einem Hühnerhaufen, aber keinem Bundesliganiveau.

Trainer Carli resümierte: „Ich bin sehr enttäuscht. Wir müssen wieder ganz von vorn anfangen. Sogar die einfachen Sachen haben nicht funktioniert. Selbst sogenannte Danke-Bälle konnten wir nicht verwerten. Uns fehlen die Ruhe auf dem Feld und das Selbstvertrauen. Und mit jeder weiteren Niederlage lässt sich kein Selbstvertrauen aufbauen.“

von Peter Stein


Netzhoppers SolWo Königspark KW brachten Tabellenführer nicht in Gefahr

Klar mit 0:3 (16:25, 12:25, 14:25) hat Volleyball-Bundesligist Netzhoppers SolWo Königspark beim weiterhin ungeschlagenen Tabellenführer VfB Friedrichshafen verloren. „Mein Team hat am Bodensee die bisher schlechteste Leistung in dieser Saison geboten. Diese hohe Niederlage beim VfB ist aber nichts neues, denn wir haben sehr oft in den vergangenen Jahren dort richtige Klatschen einstecken müssen“, sagte Netzhoppers-Coach Mirko Culic nach der Begegnung vor 1445 Zuschauern in der ZF-Arena, „ich hätte mir schon gewünscht, dass wir ein, zwei spannende Sätze spielen werden, dieser Wunsch ist leider nicht in Erfüllung gegangen.“

Bereits vor dem Match beim Deutschen Rekordmeister hatte Culic mit großen Aufstellungsproblemen zu kämpfen, denn Libero Kamil Ratajczak (krank) und Paul Sprung (Knieprobleme) fuhren nicht mit nach Baden-Württemberg. Als Libero gab Levin Gust sein Debüt von Anfang an und machte seine Sache trotz der sichtlichen Aufregung in seinem Gesicht recht ordentlich. „Für Levin war diese Partie gegen Friedrichshafen eine gute Erfahrung. Er spielte das, was er zurzeit kann. Es war auch nicht zu erwarten, dass er gegen den VfB glänzen würde, dafür war der Gegner einfach zu stark, der mit knallharten Aufschlägen über die gesamte Spieldauer glänzte“, so Culic zur Leistung seines zweiten Liberos.

Zwei Tage nach dem Champions League-Sieg bei PAOK Thessaloniki zeigten die Hausherren auch gegen die Netzhoppers eine tadellose Leistung. Von Beginn agierte die Truppe von Trainer Vital Heinen hoch konzentriert und konnte klare Erfolge in jedem Satz einfahren. Nur  im ersten Durchgang erreichten die Brandenburger mehr als 15 Punkte, in den folgenden zwei Abschnitten gelang dies leider nicht mehr.

„Ich hatte schon vor, den VfB mit meiner Aufstellung, die ich ja aufgrund unserer personellen Notlage gegenüber dem Sieg gegen Rottenburg erneut ändern musste, zu überraschen“, sagte Culic weiter, „jetzt muss ich die nächste Woche nutzen, um die Mannschaft wieder aufzubauen, damit das so wichtige Spiel am kommenden Sonnabend gegen die Volleyball Bisons Bühl gewonnen werden kann.“

Wertvollste Spieler der Partie in Friedrichshafen wurden David Sossenheimer (VfB, Gold) und Zuspieler Luke Herr (Silber).

 

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Richtungsweisendes Spiel in Münster

Die Volleyballerinnen des SC Potsdam müssen am Wochenende erneut auswärts antreten. Am Sonntagnachmittag (14.30 Uhr) gastieren sie beim Tabellensechsten USC Münster.

SC-Trainer Davide Carli hat die 1:3-Niederlage in Dresden vom Mittwochabend noch mal gründlich mit der Mannschaft ausgewertet. „Wir haben ja gut begonnen. Was wir im ersten Satz gemacht haben, hat mir gefallen. Aber der Auftritt im vierten Satz ging gar nicht. Da haben wir einfach aufgehört, Volleyball zu spielen. So kann man sich nicht präsentieren. Das will ich in Münster nicht mehr sehen. Ich erwarte mehr Konstanz von meiner Mannschaft. Nur dann haben wir eine Chance“, sagte der Italiener, der dem Team am Donnerstag trainingsfrei gegeben hatte.

In Münster stehe nun eine richtungsweisende Partie an, an wie auch Sportdirektor Toni Rieger sagt: „Wenn wir da nicht gewinnen, brauchen wir uns erst einmal nicht damit beschäftigen, in der Tabelle nach oben zu kommen“, sagt Rieger. Der SCP ist momentan Achter – zum Hauptrundenabschluss würde dieser Rang gerade so noch das Playoff-Ticket bringen. Druck von hinten gibt es wenig, der Vorsprung auf Suhl beträgt sieben Punkte, aber ist es eben der eigene Anspruch, deutlich weiter vorne zu stehen als derzeit. Zum Siebtplatzierten Vilsbiburg fehlen vier Zähler, Sonntagskonkurrent Münster ist als Sechster bereits acht Zähler entfernt. „Das sind Tabellenbereiche, in denen wir uns eigentlich allemal sehen“, meint Toni Rieger. „Dafür muss jedoch die entsprechende Leistung abgerufen werden. Das schaffen wir nur phasenweise.“

Zudem gilt es die 1:3-Niederlage aus dem Hinspiel wieder gut zu machen. Im Oktober erwischten die Potsdamerinnen gegen Münster in der heimischen MBS-Arena einen rabenschwarzen Tag und es begann die Serie der Niederlagen.


Netzhoppers SolWo Königspark KW mit Sorgenfalten an den Bodensee

Mit sehr großen Sorgenfalten auf der Stirn ist Netzhoppers-Coach Mirko Culic zum Volleyball-Bundesligamatch beim VfB Friedrichshafen, das am Samstagabend um 19.30 Uhr in der ZF-Arena angepfiffen wird, gereist, denn mit Libero Kamil Ratajczak und Mittelblocker Paul Sprung haben zwei wichtige Leistungsträger des Teams die Fahrt mit zum Bodensee nicht mit angetreten. „Kamil hat Fieber und Paul plagt sich mit Schmerzen im Knie herum“, so der Netzhoppers-Trainer, der dafür auf zwei andere wichtige Akteure zurückgreifen kann.

Beim Deutschen Rekordmeister (13 Titel) werden Filip Gavenda und Björn Andrae ihr Comeback geben. „Beide sind wieder einsatzbereit und werden auch spielen“, informiert Culic, der im Vorfeld der Begegnung viele Überlegungen anstellt, wie er den Ausfall von Sprung und Ratajczak kompensieren kann. „Ich denke, als Libero schenke ich Levin Gust mein Vertrauen und auch Nikola Poluga wird sich in der Startformation wiederfinden.“

Der VfB Friedrichshafen befindet sich in dieser Saison in einer herausragenden Form. In der Bundesliga konnte die Truppe von Coach Vital Heinen alle bisherigen Partien gewinnen und gab dabei lediglich nur vier Sätze ab. Auch in der Champions League sorgt die Mannschaft für Furore. Erst am vergangenen Donnerstag konnte beim griechischen Vertreter PAOK Thessaloniki nach einem 0:2-Satzrückstand noch ein 3:2-Erfolg gefeiert werden. Das Hinspiel verloren die Dahmeländer gegen das Team aus Baden-Württemberg nach einer guter Leistung mit 1:3-Sätzen.

„Ein Satzgewinn beim VfB wäre schon toll“, so Culic, der es auch nicht als Nachteil sieht, dass die Friedrichshafener erst vor zwei Tagen auf dem Parkett im Einsatz waren. „Der VfB ist kadermäßig so gut besetzt, da kann Heinen auch gegen uns aus dem Vollen schöpfen. Das Einzige, was aus meiner Sicht für die Spieler nicht so gut ist, sind die Reisestrapazen nach Griechenland und zurück. Vielleicht sind sie dadurch etwas müde gegen uns. Auf alle Fälle werden wir den Gastgebern die Punkte nicht freiwillig überlassen, denn auch meine Mannschaft ist aktuell echt gut drauf.“

Fans können das Spiel wieder im Livestream auf sportdeutschland.TV verfolgen.

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